Servervirtualisierung erhöht Flexibilität

Das moderne Leben ist digital geprägt. Computer, Handys, Navigationssysteme, Digitalkamera, MP3-Player und Konsorten sind nicht mehr wegzudenken und erleichtern den Arbeitsalltag ebenso wie die Freizeit.

Die Möglichkeiten des Internets und die weltweite Vernetzung von Ressourcen haben einen internationalen Wissenspool geschaffen, dessen Ausmasse zuvor nicht denkbar waren.

Es entstanden Kommunikations- und  Kooperationsmechanismen wie beispielsweise „Crowdsourcing“, sprich die Generierung von Themen und Inhalten durch die Internetgemeinschaft, oder „Crowdwisdom“, die Lösung von Problemen durch kollektives Wissen.

Dieses Wissen zu nutzen und abzurufen setzt eine Medienkompetenz voraus, die mittlerweile bereits bei Kleinkindern trainiert wird.

Ähnlich diesem vernetzten, kollektiven Wissen, können auch die Ressourcen und Kapazitäten der real vorhandenen Rechnern und Servern durch Vernetzung ihrer Leistung gekoppelt und erweitert werden. Dieser Prozess der Virtualisierung macht es den Nutzern möglich, auf Rechnerleistung und Speicherplatz virtueller Computer, insbesondere im Bereich von Servern, zuzugreifen.

Der Prozess der Virtualisierung findet sich nicht nur in der Informatik

sondern wird auch auf andere Lebensbereiche angewandt. So spricht man beispielsweise von virtuellen Hochschulen oder virtuellen Arbeitswelten. Beim Studium an einer virtuellen Universität, dem E-Learning, sind lediglich ein Computer und eine Internetverbindung notwendig.

Die Studenten können völlig unabhängig von räumlichen und zeitlichen Vorgaben Vorlesungen besuchen, Tutorials ausführen, Prüfungen ablegen und über E-Mail, Chatfunktionen, Foren oder Videokonferenzen an einer virtuellen Universität einen realen Titel erwerben.

Ebenfalls virtuell geprägt ist das Ausführen von Geschäftsprozessen im Internet durch Schaffen virtueller Arbeitsumgebungen. E-Mobility ist bereits eine Weiterentwicklung des E-Working und bezeichnet eine Vielzahl von Mobilitäten, die ein virtueller Arbeitsplatz mit sich bringt, wie beispielsweise hohe persönliche Freiheiten in der Gestaltung der Rahmenbedingen, wie Zeit, Ort, Arbeitsinhalte, Arbeitsbeziehungen und technische Werkzeuge.

Das moderne Büro ist davon geprägt, dass die technische Umgebung überall und jederzeit zu erreichen, die Daten und Programme jederzeit abrufbar sind.

Dies geschieht über den Zugriff auf einen Server

Durch Virtualisierung des Servers können Flexibilität und die Steigerung der Kapazitäten erreicht werden. Die einzelnen Bausteine der IT-Umgebung werden dabei durch eine Virtualisierungsplattform isoliert und voneinander unabhängig gemacht.

Die Verwaltung dieser virtuellen Maschinen geschieht in der Regel für den Anwender unsichtbar über ein Betriebssystem. Nötig ist dazu lediglich eine Virtualisierungssoftware, auch „Virtual Machine Monitor“ oder „Hypervisor“ genannt.

Eine Lösung bietet beispielsweise Microsoft Hyper-V Server. Der Begriff „hyper“ stammt aus dem Griechischen und wird mit „über“ oder „äusserst“ übersetzt, der Begriff „visor“ von dem Lateinischen „videre“ abgeleitet werden, und bedeutet „sehen“.

Ein Hypervisor ist somit ein „Überwacher“ und kontrolliert die im Hintergrund ablaufenden Funktionen

Der Nutzer merkt nicht, dass er auf gemeinschaftlich genutzte Kapazitäten zugreift, selbst Aktualisierungen oder Wartungen können problemlos durch Verschieben der virtuellen Maschine auf einen anderen Host durchgeführt werden.

Dieser Vorgang wird als Livemigration bezeichnet und kann auch dazu genutzt werden, die Lasten zwischen Computern gleichmässig zu verteilen und deren Kapazitäten perfekt auszunutzen.  Durch diese Virtualisierung lassen sich Kosten sparen, die Kapazitäten optimal ausnutzen und eine erhöhte Flexibilität schaffen.

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