Versorgungsprobleme in China

China ist eines der größten Länder der Erde. Das gilt nicht nur bei der Landfläche, sondern auch in Sachen Einwohnerzahl. Mit beinahe 1,3 Milliarden Bürgern hat China eine große Verantwortung, diese auch entsprechend versorgen zu können. Jüngst hat die Bevölkerung mit Problemen zu kämpfen, die vor 30 Jahren noch niemand vermutet hätte.

Aufgrund der Entwicklung zur Wirtschaftsmacht, die China aktuell begeht, wächst auch die produzierende Industrie in großem Stil. Leider entwickelt sich das Grundprinzip zum Umweltschutz in China nicht in dem Maße, wie es nötig wäre. Dementsprechend schnell geht die Umweltverschmutzung voran. Darin begründet sich nun auch die aktuelle Versorgungsproblematik. Viele Industrieabwässer werden ungeklärt in Flüsse abgeleitet, welche die Gewässer allmählich zerstören.

Schwerindustrie und Ackerbau

Das große Problem ergibt sich aus der geografischen Nähe zwischen der Schwerindustrie und den Agrarflächen. Viele Äcker liegen inmitten von Industriegebieten, die nicht viel Wert auf Umweltschutz legen. So müssen die Bauern in China häufig das ungeklärte und schwer belastete Wasser aus den Flüssen nutzen, um ihre Felder zu bewässern.

Das Pflanzenwachstum wird dadurch nicht beeinträchtigt, wohl aber die daraus erwachsenen Gemüse. Große Teile der jährlichen Ernten gelten als ungenießbar bis hin zu hochgradig gefährlich. Darüber spricht man in China aber nicht. Obwohl es Gesetze zum Umweltschutz gibt, werden diese nur ungenügend um- und durchgesetzt. Das ganze Streben in China gilt allein dem Wirtschaftswachstum.

Gesundheitliche Langzeitschäden

Entsprechend der aktuellen Entwicklung ist bereits jetzt abzusehen, dass China auf eine massive Hungersnot zusteuert. Wenn die Böden, auf denen Landwirtschaft betrieben wird, nicht mehr in der Lage sind, die ganzen Umweltgifte zu verarbeiten, werden große Teile der Landwirtschaft zusammenbrechen und nicht mehr in der Lage sein, die eigene Bevölkerung zu versorgen.

Obwohl die anstehende Hungersnot im Fokus liegt, sind auch gesundheitliche Langzeitschäden für die einfache Bevölkerung bereits jetzt abzusehen. Die mit Schwermetallen wie Quecksilber belasteten Agrarprodukte werden langfristig für immense gesundheitliche Einbußen sorgen. Wenn dieser Trend noch abgewendet werden soll, muss sich China sehr schnell darum bemühen, die Umweltschutzgesetze zu forcieren und durchzusetzen.

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