Allergie aus dem Garten

Ein Garten ist eine tolle Möglichkeit seine Freizeit in der Natur zu verbringen. Egal ob man im Liegestuhl ausspannt, mit Freunden grillt oder frisches Obst und Gemüse anbaut: Hier ist Erholung garantiert.

Aber ein Garten hat auch seine Schattenseiten und kann für Allergiker zum Problem werden. Während die meisten hier an die Allergie Problematik durch umherfliegende Pollen denken, gibt es noch andere Faktoren, welche eine allergische Reaktion hervorrufen können.

Schimmel als Allergen

In Haus und Garten kann man auf vielfältige Art und Weise mit Schimmelsporen in Kontakt kommen. Bei Häusern ist aufgrund von feuchten Wänden und/oder mangelhafter Isolierung häufig die Bausubstanz betroffen.

Tritt bei oder nach der Gartenarbeit eine laufende Nase, tränende Augen und/oder Atembeschwerden auf sollte man nicht nur an die üblichen Verdächtigen wie Pollen, Tierhaare und Hausstaubmilben denken.

Auch Schimmelsporen können eine allergiebedingte entzündliche Reaktion der Nasenschleimhäute auslösen und weiterführende Probleme mit sich bringen.

Wo lauert der Schimmel?

Bei der Gartenarbeit sind vor allem

  • Laubverbrennen
  • Rasenmähen
  • Komposthaufen umschichten

gefährlich. Dort wird potentiell kontaminiertes Material aufgewirbelt und kann so in die Atemwege gelangen. Dies gilt insbesondere für das Verbrennen von Laub.

Hier ist als besondere Vorsichtsmaßnahme auch anzuraten anliegende Fenster zu schließen da durch die Verbrennungen die Sporen besonders weit verwirbelt werden können.

Beim Rasenmähen und beim Umschichten von Komposthaufen bietet sich die Verwendung einen Mundschutzes an. Am besten verwendet man hier Einmalprodukte die nach Gebrauch entsorgt werden.

Beim Anlegen des Komposthaufens sollte außerdem darauf geachtet werden das er möglichst abseits steht (auch wenn das längere Wege bei der Entsorgung bedeutet) und nur wirklich kompostgeeigneter Müll hier entsorgt wird.

Beschwerden nach der Gartenarbeit – was ist zu tun?

Treten während oder nach der Gartenarbeit allergische Symptome auf sollte man das nicht relativieren und möglichst zeitnah einen Allergologen aufsuchen.

Bei der Anamnese ist unbedingt die zuvor getätigte Gartenarbeit zu erwähnen damit neben den „üblichen Verdächtigen“, wie Pollen, Tierhaare und Milben, auch auf eine Allergie auf Schimmelsporen getestet wird.

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Mehr Infos zum Thema Allergien findet ihr HIER.

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