Der Beamtenkredit: Ein Bankkredit nicht nur für Beamten

Sicher wie in der Bank. Ein bekannter Spruch, aber was Art und Umfang des Bankgeschäfts angeht ganz einfach nicht umfassend genug. Im Prinzip ist es auch seit langem nicht mehr unbedingt richtig.

Lange, lange ist es her das Banken primär den Zweck der sicheren Aufbewahrung unseres Geldes erfüllten. In der Tat gibt es diesen Service auch heute noch, so kann man beispielsweise mancherorts Geld gegen Gebühr aufbewahren lassen.

Das ist aber nicht ganz koscher, oft handelt es sich bei solchen Geschäften um Steuerflucht oder Geldwäsche, das soll hier also kein Thema sein.

Die Bank verdient mit unserem Geld nämlich selber Geld

Durch Vergabe eines Beamtenkredit oder Bankkredit erhält die Bank Zinsen auf Geld welches wir ihr gegeben haben. Man nimmt an das der erste Bankkredit in vorchristlicher Zeit irgendwo im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris vergeben wurde.

So etwas wie Beamten gab es auch damals schon. Ob der erste Bankkredit ein Beamtenkredit war?

In Europa tauchten dann etwa im 12. Jahrhundert die ersten Banken die sich auch so nannten im heutigen Norditalien auf. Zur gleichen Zeit erledigten in Deutschland das Bankgeschäft so mächtige Handelshäuser wie die Fugger.

Streng genommen ist die Grundlage des Geschäfts das Verleihen von Geld

ob Bankkredit oder Beamtenkredit, gegen Zinsen. Beim Beamtenkredit handelt es sich um einen Bankkredit der zu günstigeren Konditionen (Zinsen) vergeben wird. Da der Empfänger vom Beamtenkredit über ein sicheres Einkommen verfügt verringert sich für die Bank das Risiko.

Übrigens völlig egal ob die Bank Geld als gewöhnlichen Bankkredit oder Beamtenkredit verleiht, die Quelle dieses Geldes sind in erster Linie die Einlagen der Sparer, wir also.

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