PlayStation 4 oder XBox One?

Sowohl Sony als auch Microsoft haben ihre neuen Konsolen öffentlich vorgestellt und für das Weihnachtsgeschäft 2013 angekündigt.

Wer rechtzeitig zum Launch der Konsole dabei sein will, der sollte sich in jedem Fall jetzt schon informieren, denn die bereitgestellten Kontigente könnten zum Start schnell vergriffen sein.

PlayStation 4 – maximale Rechenpower

Sony setzt mit der PS4 ganz auf die Integration von Speilen und verzichtet weitgehend auf überflüssige Multimedia Features. So ist es natürlich weiterhin möglich mit der PlayStation 4 seine eigene Musiksammlung zu hören, sich Filme zu leihen und im Internet zu surfen, aber die Konsole verzichtet im Gegensatz zu XBox One auf die Fähigkeit einen Receiver anzuschließen, um Fernsehsignale in die Oberfläche einzubinden.

Dafür bietet die PlayStation 4 enorme Rechenpower, die der XBox One überlegen ist. Mit 8 Kernen mit jeweils 1.6GHz Takt und schnellem GDDR5 Speicher mit insgesamt 8GB sind genug Kapazitäten vorhanden um die nächste Generation der Konsolenspiele einzuläuten und noch fantastischere Bilder auf die Fernseher der zahlenden Kundschaft zu zaubern.

Wer sich die PlayStation 4 kaufen möchte, wird in jedem Fall nichts verkehrt machen, denn auch der Controller hat einige Updates erfahren. Neben der Neuen Touchoberfläche und dem ShareButton ziert nun auch eine Lichtleiste an der Vorderseite den Controller.

Die Lichtleiste wird gerade im Zusammenhang mit der PlayStation Eye Kamera interessant, denn damit kann der Controller ähnlich wie bei der Wii auch durch horizontale und vertikale Bewegungen erkannt werden.

XBox One – Die Multimedia Konsole

Anders als die PlayStation 4 setzt Microsoft mit der XBox One vor allem auf die Verzahnung von Multimedia Inhalten mit der Konsole. So lässt sich zum Beispiel ein Receiver anschließen, mit dem das Fernsehbild durch die Konsole gesteuert werden kann.

Andere Features wie die Skype Integration, und der Möglichkeit sich bequem Filme zu leihen runden das Angebot ab. Ein weiteres Highlight ist die Gesten und Sprachsteuerung der Konsole, denn dank Kinect kann man sich nun wie in dem Film Minority Report mit Handbewegungen verständlich machen und so Befehle an die Konsole senden.

Einfache Wischgesten reichen hier aus, um zwischen den einzelnen Menüs hin und her zu blättern.

Auf der Seite der Rechenleistung hat die XBox One allerdings leichte Nachteile gegenüber der PlayStation 4. Der Prozessor ist zwar weitgehend identisch, aber anders als Sony setzt Microsoft auf langsameren DDR3 Speicher für seine Konsole, was besonders bei aufwändigen Texturen Nachteile bringen kann.

Auf der anderen Seite bietet die XBox One das bessere Lineup an exklusiven Spieltiteln. Hier sind vor allem Gears of War und die Halo Serie besonders erwähnenswert. Aber auch kleinere Studios haben zu Zeiten der XBox 360 viele Titel exklusiv für Microsofts Konsole herausgebracht, was sich vermutlich auch mit der neuen Generation nicht ändern wird.

Fazit

Egal ob man sich nun eine PlayStation 4, oder XBox One kaufen möchte, die beiden Konsolen unterscheiden sich nur in Nuancen. Während die eine Konsole mehr Rechenpower hat, kann man auf der anderen mehr exklusive Titel spielen.

Durch die Tatsache, dass die meisten Spiele ohnehin für beide Plattformen herausgebracht werden, wird sich auch grafisch kein großer Unterschied ausmachen lassen, denn um die zusätzliche Rechenpower der PS4 auszunutzen, müssen die Entwicklerstudios hier zusätzliche Arbeit leisten um diesen Mehrwert auch zur Verfügung zu stellen.

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