Der Pleitegeier

Ein Unternehmen geht in die Pleite, sagt der Volksmund. Ein Unternehmen geht in die Insolvenz sagt das Recht. Doch ist dieser Schritt ohnehin für den Unternehmer wie auch die eventuellen Arbeitnehmer sehr schwer, so droht bei Insolvenz noch anderes Ungemach.

Neben der zivilrechtlichen Haftung, die eine solche Insolvenz mit sich bringt, können schnell strafrechtlich relevante Tatbestände eintreten, die so gar nicht gewollt sind, aber dennoch ein Gerichtsverfahren nach sich ziehen können. Zum einen ist die Insolvenzverschleppung ein häufiges, oft unabsichtlich begangenes Delikt, weil die Fristen gar nicht bekannt sind.

Innerhalb von drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit muss ein Antrag auf Insolvenz gestellt werden, um noch fristgerecht zusein, doch diese Frist wird oft versäumt, weil gerade Unternehmen, die durch die Tatkraft und das Geld eines Unternehmers aufgebaut wurden, von diesen als ihr Lebenswerk angesehen werden, dass man nicht so schnell aufgeben will.

Dabei ist die Insolvenz durchaus nicht das ende eines Unternehmens. Oftmals ist es die Rettung des maroden Wirtschaftsbetriebes. Ein zweites Vergehen ist die Vorenthaltung eines Arbeitsentgeltes. Dies bedeutet, dass Löhne und Gehälter nicht gezahlt werden, ebenso wie Sozialabgaben. Arbeitnehmer und Sozialkassen treten dabei als Gläubiger auf, ebenso der Staat als Steuerbegünstigter.

Selbst wenn die Arbeitnehmer freiwillig auf Gehalt verzichten, die Abgaben an Sozialkassen und Staat müssen geleistet werden. Auch ohne böse Absicht ist hier schnell ein Straftatbestand entstanden, der vor Gericht verhandelt wird. Guter Rat und eine gute Verteidigung sind hier notwendig, um den Schaden abzuwenden oder so klein wie möglich zu halten.

Ruft man die Internetadresse: www.rechtsanwalt-berlin.info auf, so gelangt man zur Webseite des Berliner Anwaltes Thorsten Hildebrandt, der unter anderem auf Steuerstrafrecht spezialisiert. Auf dieser Webseite findet man viele nützliche Informationen rund um das Steuerstrafrecht. Insbesondere werden hier Angaben dazu gemacht, wann man wie straffällig wird oder dies verhindern kann. Fristen werden genannt und unter Nennung der einschlägigen Paragrafen die Problematiken aufgezeigt.

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