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Marias Sehnsucht: Eine Reise durch Macht, Schmerz und Selbstfindung

Eine andere Maria – eine andere Geschichte
Wer war Maria aus Magdala? Dieser historische Roman erzählt, was bisher verborgen blieb.

Marias Sehnsucht: Eine Reise durch Macht, Schmerz und Selbstfindung

Maria aus Magdala ist bekannt, wird oft verklärt. Doch wer war sie? Uschi Meinholds historischer Roman „Marias Sehnsucht: Die Reise einer Jüdin“ gibt einer der faszinierendsten Frauenfiguren der Antike eine neue Stimme – jenseits religiöser Dogmen, jenseits der bekannten Legenden. Eine Stimme, die Fragen stellt. Eine Stimme, die bewegt.

In einer Welt, in der Frauen meist im Schatten stehen, macht sich Maria – gebildet, klug, entschlossen – nach dem Verlust ihrer Eltern von Magdala aus auf eine Reise. Die Sehnsucht zu reisen führt sie von Galiläa über Zypern bis nach Rom und Capri. An der Seite von Claudia, Tochter des römischen Herrschers Tiberius, erlebt sie nicht nur das Glanzvolle, sondern auch das Grausame dieser Zeit. Und doch sind es genau diese Erfahrungen, die sie stärker machen – und menschlicher.

Uschi Meinhold gelingt es, politische Intrigen, persönliche Verluste und leise Liebesmomente kunstvoll miteinander zu verweben. Der Leser begegnet Pontius Pilatus, Herodes und dem mächtigen römischen Herrscher Tiberius – und doch steht nie die Macht, sondern stets der Mensch im Mittelpunkt. Besonders eindrücklich: Die Beziehung zur gehörlosen Lea und zum Römer Lupus, der ihr aus Liebe sogar nach Magdala folgt.

Was aber hat es mit dem Prediger Jeschua auf sich, der nur vage im Hintergrund auftaucht, und mit der Begegnung mit einer anderen Maria in einer Kirche in Magdala? Die Antwort darauf bleibt dem Leser überlassen – und genau das macht den Roman so reizvoll: Er ist eine Einladung zur Reflexion.
„Marias Sehnsucht“ spricht Leser*innen an, die historische Romane mit Tiefgang schätzen, feministische Perspektiven lieben oder sich für spirituelle Reisen ohne religiöse Zwänge interessieren. Die Kapitel sind klar strukturiert, die Sprache berührend und voller Leben. Der Roman bietet kein reißerisches Spektakel, sondern eine literarisch fein gearbeitete Erzählung über Selbstbestimmung, Liebe und Menschlichkeit.
Wer historische Romane mit einer starken Frauenfigur sucht – hier ist einer, der bleibt.

Zur Autorin:
Uschi Meinhold, promovierte Historikerin mit Liebe zur deutschen Sprache, schreibt historische Romane mit dem Fokus auf Frauen, deren Geschichte oft überinterpretiert oder vergessen wurde. Ihr Stil: authentisch, lebendig, berührend. Nach dem Erfolg von Bruna-Brunhilde folgt nun mit Marias Sehnsucht ein weiteres Werk über eine außergewöhnliche Frau der Geschichte.

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