Weg frei für moderne Mehrzwecknutzung als multifunktionale Veranstaltungsstätte
Mit dem offiziellen Beginn der Rückbau- und Sanierungsmaßnahmen an der Eisweinhalle in Bingen-Dromersheim setzt die Stadt ein deutliches Zeichen für die lokale Infrastruktur. Unter der Projektsteuerung des Darmstädter Architekurbüros GGP wird die bestehende Sporthalle in eine hocheffiziente, multifunktionale Veranstaltungsstätte transformiert.
Ein Gemeinschaftsprojekt für Dromersheim
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Planung war die intensive Abstimmung mit den künftigen Nutzergruppen. Um sicherzustellen, dass die neue Eisweinhalle den realen Bedarfen des Dorflebens entspricht, wurde das Konzept in enger Korrespondenz mit der Stadtverwaltung und den lokalen Akteuren entwickelt. Das Ergebnis ist eine echte Multifunktionalität: Während die benachbarte Grundschule künftig auf moderne Flächen für den Schulsport zurückgreifen kann, erhalten die zahlreichen Vereine in Dromersheim eine Versammlungsstätte, die durch den neuen Bühnenanbau und das akustische Faltwandsystem völlig neue Möglichkeiten für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen bietet.
Um die Beeinträchtigungen für das gesellschaftliche Leben so gering wie möglich zu halten, wurde der Bauzeitenplan prozessoptimiert gestaltet. Die terminliche Steuerung zielt darauf ab, die intensivsten Bauphasen so zu bündeln, dass der Ausfall von Traditionsveranstaltungen – wie etwa der Faschingskampagne – auf ein Minimum begrenzt wird. Diese Meilenstein-Planung gibt den Vereinen die nötige Planungssicherheit für ihre kommenden Saisons und stellt sicher, dass Dromersheim zeitnah eine Halle zurückerhält, die technisch und funktional auf dem neuesten Stand ist.
Modernisierung eines zentralen Ankerpunkts
Als Herzstück des sportlichen und kulturellen Lebens in Dromersheim dient die 1979 erbaute Halle in der Marienstraße sowohl der angrenzenden Grundschule als auch den örtlichen Vereinen. Um den Standort zukunftsfähig zu machen und den heutigen Anforderungen an Technik, Brandschutz und energetische Effizienz gerecht zu werden, hat die Stadt Bingen ein umfassendes Sanierungsprojekt initiiert. Das Darmstädter Architekurbüro GGP steuert dabei die Transformation des Bestandsgebäudes mit einer Nutzfläche von rund 970 Quadratteilmetern in eine moderne, multifunktionale Mehrzweckhalle.
Das Projekt umfasst neben der technischen Entkernung und der Schadstoffsanierung auch eine signifikante energetische Ertüchtigung der Gebäudehülle. Ein kritischer Erfolgsfaktor der Planung ist die umfassende Optimierung der Brandschutzmaßnahmen, um den Anforderungen an eine moderne Versammlungsstätte gerecht zu werden. Hierzu werden die Fluchtwege vollständig neu dimensioniert. Unter anderem wird eine bestehende Außenwandöffnung vergrößert, um einen normgerechten Rettungsweg direkt ins Freie zu schaffen. Ergänzend dazu sieht das Sicherheitskonzept die Erneuerung und Erweiterung der Entrauchungsöffnungen im Dach- und Hallenbereich vor, um im Ernstfall eine raucharme Schicht zu garantieren.
Erweiterung für kulturelle Vielfalt
Die Notwendigkeit dieser Maßnahme begründet sich vor allem in der gesellschaftlichen Entwicklung und dem stetigen Wachstum von Dromersheim, wodurch die ursprüngliche Zweckbestimmung als reine Sporthalle längst überstiegen wurde. Um den Bedarf der Vereine an einer professionellen Veranstaltungsstätte zu decken, wird die Halle um einen massiven Bühnenanbau erweitert. Dieser Neubau wird als eigenständige Stahlbetonkonstruktion mit eigener Lastabtragung realisiert und verfügt über eine moderne Spannbetonhohlkörperdecke sowie eine hochwertige technische Ausstattung. Ein akustisch wirksames Faltwandsystem ermöglicht es künftig, die Bühne flexibel von der Halle abzutrennen, was eine parallele Nutzung der Räumlichkeiten für unterschiedliche Zielgruppen ohne gegenseitige Störung erlaubt.
Nachhaltigkeit und Inklusion als Standard
Ein zentraler Fokus der Planung liegt auf der konsequenten Umsetzung ökologischer und inklusiver Standards. Die Energieversorgung wird durch die bereits bestehende Nahwärme-Anbindung (Pellet-Anlage) sowie eine neue Photovoltaikanlage auf dem Dach sichergestellt, während hochmoderne Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung für ein optimales Raumklima sorgen. Gleichzeitig wird durch die Installation neuer Rampenanlagen und die barrierefreie Erschließung aller Ebenen – einschließlich der Bühne – sichergestellt, dass die Eisweinhalle ein Ort der Begegnung für alle Bürger bleibt. Durch diese ganzheitliche Sanierung verbessert die Stadt Bingen die Rahmenbedingungen für den Schulsport, die pädagogische Arbeit des Erzieherteams und das kulturelle Engagement der lokalen Vereine nachhaltig.
Über die Stadt Bingen und den Ortskern von Dromersheim
Die Stadt Bingen am Rhein ist mit rund 26.000 Einwohnern ein bedeutendes Mittelzentrum. Dromersheim, geprägt durch eine starke Gemeinschaft und ein aktives Vereinswesen, steht beispielhaft für die konsequente Infrastrukturoffensive der Stadtverwaltung.
Um dem stetigen Bevölkerungswachstum und den modernen Anforderungen an Bildungs- und Freizeitstätten gerecht zu werden, verfolgt die Stadt Bingen eine gezielte Investitionsstrategie in ihre Liegenschaften. Die Sanierung und Erweiterung der Eisweinhalle ist dabei ein zentraler Baustein, um die Kapazitäten für den Schulsport der benachbarten Grundschule langfristig zu sichern und gleichzeitig eine multifunktionale Veranstaltungsstätte für die Bürger und Vereine vor Ort zu schaffen.
Die GGP GmbH ist ein inhabergeführtes Architektur- und Planungsbüro mit Sitz in Darmstadt. Als interdisziplinärer Generalplaner verbindet GGP zeitgemäße Architektur mit den hohen Anforderungen an Nachhaltigkeit und energetische Effizienz. Das Leistungsspektrum reicht von der strategischen Beratung und Machbarkeitsstudien über die klassische Gebäudeplanung bis hin zur Realisierung komplexer Bauvorhaben im Wohnungs-, Bildungs- und Gewerbebau. Mit einem starken Fokus auf Termin- und Budgetsicherheit begleitet GGP öffentliche und private Bauherren als verlässlicher Partner von der ersten Vision bis zur erfolgreichen Fertigstellung.
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