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KI-Sicherheit: Wie Sie KI im Unternehmen nutzen und sensible Daten schützen

KI-Sicherheit: Wie Sie KI im Unternehmen nutzen und sensible Daten schützen

KI-Sicherheit: KI-Chancen nutzen – Cyberrisiken reduzieren

Schnell zusammengefasst – und schnell weitergegeben

Montagmorgen, kurz vor dem nächsten Kundentermin. Ein Mitarbeiter möchte sich auf ein Gespräch vorbereiten. Er lädt ein umfangreiches Dokument in einen KI-Assistenten hoch und bittet um eine Zusammenfassung. Wenige Sekunden später stehen die wichtigsten Punkte übersichtlich auf dem Bildschirm.

Das spart Zeit und hilft bei der Vorbereitung. Im Dokument stehen allerdings auch individuelle Konditionen, interne Anmerkungen und Kontaktdaten.

Genau an solchen Stellen wird KI-Sicherheit konkret. Denn neben der Frage, wie gut die Zusammenfassung ist, zählt auch: Darf dieses Dokument in dieser Anwendung verarbeitet werden?

Vielleicht nutzen Ihre Mitarbeitenden bereits KI für E-Mails, Übersetzungen, Auswertungen oder Präsentationen. Das bietet viele Möglichkeiten. Entscheidend ist, dass Sie als Unternehmen mitgestalten können, welche Werkzeuge eingesetzt werden und wie Ihre Informationen dabei geschützt bleiben.

Was bedeutet KI-Sicherheit im Unternehmen?

KI-Sicherheit umfasst Maßnahmen, mit denen Sie den Einsatz künstlicher Intelligenz im Unternehmen schützen und steuern. In diesem Beitrag geht es insbesondere um die Nutzung von KI-Assistenten durch Mitarbeitende:
Welche Anwendungen werden verwendet?
Welche Daten werden eingegeben?
Und welche Schutzmaßnahmen passen zu Ihrem Arbeitsalltag?

Dafür müssen drei Dinge zusammenspielen:

1. Transparenz: Sie kennen die eingesetzten KI-Anwendungen und deren Einsatzbereiche.
2. Orientierung: Ihre Mitarbeitenden wissen, welche Daten sie womit verarbeiten dürfen.
3. Technischer Schutz: Geeignete Maßnahmen helfen, riskante Eingaben und Uploads zu erkennen oder zu verhindern.

So schaffen Sie einen Rahmen, in dem Ihr Team KI produktiv nutzen kann.

Schatten-KI: Wenn hilfreiche Anwendungen außerhalb des Blickfelds bleiben

Als Schatten-KI bezeichnet man KI-Anwendungen, die im Unternehmen ohne Wissen oder Freigabe der zuständigen Stellen genutzt werden.

Das kann ganz unspektakulär beginnen: Eine Mitarbeiterin entdeckt einen praktischen Schreibassistenten. Ein Kollege verwendet einen Online-Dienst zur Analyse von Tabellen. Ein anderes Team lässt Gesprächsnotizen automatisch zusammenfassen.

Die Motivation dahinter ist häufig nachvollziehbar: eine Aufgabe schneller oder besser erledigen.

Für Geschäftsführung und IT entsteht dabei eine wichtige Frage: Wie behalten Sie den Überblick, wenn jeder für sich passende Anwendungen auswählt?

Ohne diesen Überblick bleibt KI-Sicherheit lückenhaft. Sie können schwer beurteilen, ob geeignete Unternehmenskonten verwendet werden, welche Einstellungen gelten und welche Informationen an externe Dienste übertragen werden.

Eine Bestandsaufnahme hilft deshalb in beide Richtungen: Sie macht Risiken sichtbar und zeigt Ihnen, welche Anwendungen Ihrem Team tatsächlich helfen.

Drei Alltagssituationen, in denen KI-Sicherheit zählt

Die folgenden Beispiele sind typische, illustrative Situationen. Sie zeigen, wie nah Chancen und Schutzbedarf im Alltag beieinanderliegen.

Im Vertrieb: Ein Angebot überzeugender formulieren

Ein Vertriebsmitarbeiter möchte ein Angebot sprachlich verbessern und kopiert den vollständigen Text in einen KI-Assistenten. Darin stehen neben der Leistungsbeschreibung auch Kundennamen, Sonderkonditionen und interne Kalkulationshinweise.

Im Personalbereich: Ein Dokument verständlicher machen

Eine Mitarbeiterin möchte einen Text zu einer Personalangelegenheit klarer formulieren. Sie übernimmt dafür einen Abschnitt mit Namen und persönlichen Informationen in ein KI-Tool.

In der IT: Eine Fehlermeldung schneller verstehen

Ein IT-Mitarbeiter lässt sich bei der Analyse einer Fehlermeldung unterstützen. Im eingefügten Protokoll stehen jedoch auch Zugangsinformationen oder interne Systemdetails.

Diese Beispiele machen deutlich: Oft entscheidet der Inhalt der Eingabe darüber, wie eine KI-Anwendung sinnvoll eingesetzt werden kann.

KI-Sicherheit praktisch umsetzen: Vier Schritte für den Einstieg

1. Fragen Sie nach der tatsächlichen Nutzung

Beginnen Sie mit einem offenen Gespräch: Welche KI-Anwendungen verwendet Ihr Team? Für welche Aufgaben? Was funktioniert gut, und wo bestehen Unsicherheiten?

Damit erhalten Sie wertvolle Hinweise für Ihre Planung. Gleichzeitig zeigen Sie Ihren Mitarbeitenden, dass ihre Erfahrungen gefragt sind.

2. Legen Sie verständliche Regeln fest

Eine hilfreiche KI-Richtlinie beantwortet konkrete Alltagsfragen:
– Welche Anwendungen und Konten sind freigegeben?
– Welche Informationen dürfen eingegeben werden?
– Wie gehen wir mit vertraulichen Dokumenten um?
– Wer hilft bei Unsicherheit?
– Welche Ergebnisse müssen vor der Verwendung geprüft werden?

Für wirksame KI-Sicherheit sollten diese Regeln leicht auffindbar sein und anhand von Beispielen erklärt werden. „Bitte gehen Sie verantwortungsvoll mit Daten um“ lässt zu viel Interpretationsspielraum.

3. Schaffen Sie passende Arbeitsmöglichkeiten

Wenn Mitarbeitende regelmäßig Texte überarbeiten oder Dokumente auswerten möchten, lohnt es sich, dafür geeignete Anwendungen bereitzustellen.

Prüfen Sie dabei den jeweiligen Dienst, die Vertragsbedingungen, die Einstellungen und den vorgesehenen Einsatzzweck. Eine Freigabe sollte klar benennen, wofür das Werkzeug genutzt werden darf.

Auch die Ergebnisse brauchen Aufmerksamkeit: Eine überzeugend formulierte Antwort kann fachlich falsch sein. Verantwortliche Personen sollten deshalb weiterhin prüfen, was an Kunden geht oder als Entscheidungsgrundlage dient.

4. Ergänzen Sie technische Schutzmaßnahmen

Regeln geben Orientierung. Technische Maßnahmen unterstützen Ihr Team direkt bei der Nutzung.

Eine Lösung für KI-Sicherheit kann beispielsweise eingesetzte Anwendungen sichtbar machen und sensible Inhalte in Eingaben oder Uploads erkennen. Je nach Konfiguration können riskante Aktionen eingeschränkt oder blockiert werden. Damit erhalten Sie eine zusätzliche Schutzebene für den Arbeitsalltag.

Wichtig ist, die Maßnahmen passend zu Ihren Aufgaben einzurichten. Ein sinnvoller Schutz berücksichtigt, welche Informationen vertraulich sind und welche Verarbeitung ausdrücklich erlaubt ist.

Workforce AI Security: KI-Nutzung sichtbar machen und gezielt schützen

Workforce AI Security unterstützt Unternehmen dabei, die Nutzung von KI-Anwendungen zu überblicken und Schutzregeln umzusetzen. Die Lösung kann in den unterstützten und eingebundenen Anwendungen sensible Inhalte in Eingaben und Dateien erkennen und abhängig von den eingerichteten Regeln eingreifen. Welche Bereiche erfasst werden, hängt vom gewählten Funktionsumfang und der Einrichtung ab.

Für Sie bedeutet das: Sie erhalten eine Grundlage, um konkrete Fragen zu beantworten.
– Welche Anwendungen kommen zum Einsatz?
– Wo werden sensible Informationen verarbeitet?
– Und an welchen Stellen braucht Ihr Team klarere Regeln oder zusätzlichen Schutz?

Wir betrachten das als Ergänzung Ihrer bestehenden IT-Sicherheitsstrategie. Gemeinsam mit Ihnen verbinden wir technische Möglichkeiten mit verständlichen Abläufen.

KI-Sicherheit im eigenen Unternehmen kennenlernen: Der 14-Tage-Test

Sie möchten herausfinden, wie das in Ihrem Unternehmen aussieht? Dafür bieten wir Ihnen einen begleiteten 14-tägigen Test von Workforce AI Security an.

Wir stimmen den Test mit Ihnen ab, richten die Lösung gemeinsam ein und besprechen anschließend die Ergebnisse. Sie können sich ansehen:
– welche KI-Anwendungen im vereinbarten Testumfang genutzt werden
– ob sensible Inhalte erkannt werden
– wo zusätzliche Regeln oder Schutzmaßnahmen sinnvoll sein können.

So gewinnen Sie konkrete Anhaltspunkte für Ihre nächsten Schritte.

Jetzt den 14-Tage-Test anfragen und die KI-Nutzung im Unternehmen besser verstehen:
KI-Chancen nutzen – Cyberrisiken reduzieren

Häufige Fragen zur KI-Sicherheit

Was ist KI-Sicherheit?

KI-Sicherheit umfasst technische und organisatorische Maßnahmen für einen geschützten Einsatz künstlicher Intelligenz. Beim Einsatz von KI-Assistenten gehören dazu insbesondere der Schutz sensibler Daten, klare Nutzungsregeln und die Prüfung der Ergebnisse.

Was bedeutet Schatten-KI?

Schatten-KI bezeichnet KI-Anwendungen, die ohne Wissen oder Freigabe der zuständigen Stellen im Unternehmen eingesetzt werden. Dadurch können Anwendungen und Datenübertragungen außerhalb der vorgesehenen Prozesse bleiben.

Welche Daten sollten nicht ungeprüft in KI-Tools eingegeben werden?

Dazu zählen beispielsweise Zugangsdaten, personenbezogene Informationen, vertrauliche Kundenunterlagen und interne Kalkulationen. Ob eine Verarbeitung erlaubt ist, hängt von der Anwendung, den geltenden Vereinbarungen und der Freigabe für den jeweiligen Zweck ab.

Reicht eine KI-Richtlinie für den Schutz aus?

Eine Richtlinie schafft Orientierung. Ergänzend können Schulungen, freigegebene Anwendungen und technische Schutzmaßnahmen nötig sein, damit die Regeln im Arbeitsalltag wirksam umgesetzt werden.

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