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KI verändert den Berufseinstieg, Nachwuchs braucht neue Lernräume

World Youth Skills Day 2026

KI verändert den Berufseinstieg, Nachwuchs braucht neue Lernräume

Pressegrafik – Factsheet World Youth Skills Day (Randstad)

Eschborn, Juli 2026 – Am 15. Juli fand der World Youth Skills Day unter dem Motto „Skills for a shared future” statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Fähigkeiten junge Menschen für Beschäftigung, Entwicklung und Teilhabe in einer sich wandelnden Arbeitswelt brauchen. Dieses Randstad-Factsheet mit Ergebnissen verschiedener aktueller Studien zeigt: Während immer mehr Einstiegsaufgaben von Künstlicher Intelligenz übernommen werden, sehen junge Berufsanfänger:innen trotz hoher Lernbereitschaft ihre fehlenden Fähigkeiten als eine große Einstiegshürde in den Job.

Henri Viswat, CEO von Randstad Deutschland und DACH-Region: „KI verdrängt Einstiegsjobs nicht grundlegend. Aber sie verändert, wie junge Menschen in ihre Jobs hineinwachsen. Wenn Routineaufgaben wegfallen und Einstiegsprofile anspruchsvoller werden, müssen Unternehmen genauer unterscheiden: Welche Fähigkeiten müssen junge Talente mitbringen – und welche können sie im Job entwickeln? Der Nachwuchs braucht dafür klare Lernkurven, gute Einarbeitung, Mentoring und die Möglichkeit, KI im Arbeitsalltag reflektiert einzusetzen. Wer heute an Einstiegsmöglichkeiten spart, riskiert morgen Lücken bei den Fach- und Führungskräften.“

Das Randstad-Factsheet zum Berufseinstieg

1. KI ersetzt typische Einstiegsaufgaben

Aus der Randstad-ifo-HR-Befragung (Q4 2025) zum Berufseinstieg geht hervor, dass KI bereits heute Auswirkungen auf typische Aufgaben von Berufseinsteiger:innen hat. Gleichzeitig rechnen die meisten Unternehmen nicht mit einem generellen Rückgang von Einstiegsstellen.

– In 14 % der Unternehmen übernimmt KI bereits Aufgaben, die bislang häufig von Berufseinsteiger:innen erledigt wurden – 40 % planen dies für die kommenden drei Jahre.
– 65 % der Unternehmen erwarten eine gleichbleibende Zahl an Einstiegsstellen; 19 % rechnen mit weniger Stellen für Berufseinsteiger:innen.
– Unter den Unternehmen, die weniger Einstiegsstellen erwarten, nennen heute 38 % Automatisierung und Digitalisierung als Grund.
(Quelle: Randstad-ifo-HR-Befragung Q4/2025)

2. Trotz Lernbereitschaft: Gen Z erlebt Skills als Eintrittshürde

Der Gen Z-Blueprint für die Arbeitswelt zeigt wiederum: Junge Beschäftigte trauen sich grundsätzlich zu, neue Fähigkeiten schnell aufzubauen. Trotzdem werden Skills für viele aus der Gen Z bereits im Bewerbungsprozess zur Hürde.

– 43,4 % der Gen Z geben an, schon einmal wegen fehlender Skills für einen Job abgelehnt worden zu sein.
– 51,2 % finden die in Stellenanzeigen geforderten Skills oft unrealistisch.
– 71,7 % glauben, dass sie die für einen Job nötigen Fähigkeiten schnell lernen könnten.
(Quelle: Der Randstad Gen Z-Blueprint für die Arbeitswelt 2025)

3. So lernt die Gen Z: Im Job, im Austausch und mit Künstlicher Intelligenz

Die Daten zeigen außerdem: Die Gen Z wartet nicht nur auf formale Weiterbildung. Sie nutzt unterschiedliche Lernwege – vor allem im Arbeitsalltag, über andere Menschen und zunehmend auch mit KI-Tools.

– 88,9 % der Gen Z lernen zumindest manchmal durch Learning by Doing, Shadowing oder On-the-job-Training.
– 88,4 % lernen von Kolleg:innen oder Mentor:innen.
– 75,8 % lernen mit KI-Tools wie ChatGPT oder Microsoft Copilot.
(Quelle: Der Randstad Gen Z-Blueprint für die Arbeitswelt 2025)

4. Die Fähigkeiten der Zukunft: KI-Kompetenz kombiniert mit Soft Skills

Die Randstad-Studie „Age of Augmentation“ zeigt, dass sich die Anforderungen in Jobprofilen auf breiter Front verändern. Neben KI-bezogenen Fähigkeiten gewinnen Kompetenzen an Bedeutung, die für den verantwortungsvollen Einsatz neuer Technologien entscheidend sind.

Besonders stark steigt die Nachfrage in Jobbeschreibungen nach:

– KI Auditing: +855 %
– Problemlösungskompetenz: +35 %
– Qualitätssicherung: +35 %
– Kritischem Denken: +17 %
(Quelle: Studie „Age of Augmentation” von Randstad; Vergleich 2021 zu 2025)

Über das Randstad-ifo-HR-Befragung
Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus der Randstad-ifo-HR-Befragung Q4 2025. Die Befragung wird quartalsweise durch das ifo-Institut im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad durchgeführt. Die Studie befragt 500 bis 1000 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen.

Über die Studie „Der Gen Z-Blueprint für die Arbeitswelt”
Die Studie hat die Ansichten und Perspektiven von Arbeitnehmenden in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum und in Nordamerika untersucht. Sie basiert auf Befragungen, die zwischen dem 30. Juni und dem 14. Juli 2025 mit 11.250 Teilnehmenden in 15 Ländern durchgeführt wurden. In Deutschland sind 500 Arbeitnehmende der Gen Z und 250 weitere Arbeitnehmende anderer Alterskohorten befragt worden. Für die Umfrage arbeitete Randstad mit Evalueserve zusammen, einem globalen Forschungs- und Analyseunternehmen.

Über die Studie „Age of Augmentation“
Die Studie basiert auf einer quantitativen Analyse von über 35 Millionen Stellenanzeigen weltweit im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. März 2026. Die vom Talent Intelligence-Team von Randstad durchgeführte Analyse stützt sich auf Daten von LinkedIn, dem Marktanalyseunternehmen Lightcast und internen Quellen von Randstad und liefert detaillierte Auswertungen für elf Länder: Australien, Belgien, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, die Niederlande, Spanien, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten von Amerika.

Über Randstad
Randstad ist einer der weltweit führenden Personaldienstleister mit dem Ziel, so spezialisiert und so fair zu werden wie kein anderes Unternehmen in der Welt der Arbeit. Wir sind Partner für Talente und Kunden und kennen den Arbeitsmarkt genau. Durch unsere vier Spezialisierungen – Operational, Professional, Digital und Enterprise – unterstützen wir Unternehmen dabei, mit leistungsfähigen, vielfältigen und agilen Teams erfolgreich zu sein. Wir bieten Menschen mit jeglichem Hintergrund faire Jobchancen und helfen ihnen, mit der sich stetig wandelnden Arbeitswelt mitzuhalten.

Randstad Deutschland ist mit rund 28.200 Mitarbeitenden, darunter 1.800 internen, und 390 Standorten in 270 Städten vertreten. Unser Umsatzvolumen umfasste 2025 1,493 Milliarden Euro. CEO ist Henri Viswat.

Seit über 55 Jahren in Deutschland aktiv, gehört Randstad Deutschland zur 1960 in Amsterdam gegründeten und dort börsennotierten Randstad N.V. mit Sitz im niederländischen Diemen. 2025 hat Randstad mit rund 38.000 Mitarbeitenden weltweit mehr als 1,7 Millionen Personen in 39 Ländern bei ihrer Suche nach einem für sie passenden Job geholfen sowie fast 150.000 Kunden unterstützt und damit einen Gesamtumsatz von 23,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Kontakt
Randstad Deutschland
Bettina Desch
Frankfurter Straße 100
65760 Eschborn
01525 450 9349
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http://www.randstad.de

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